Kanzleimarketing braucht die SWOT-Analyse: Orientierung, Dach und Wegbeschreibung

Durch die S.W.O.T. – Analyse erfahren Sie, was Sie intern noch benötigen, um extern zu akquirieren.

S.W.O.T. steht steht für für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen) und antwortet Ihnen auf die Fragen:

• Was haben Sie nach innen zu bieten?
• Was haben Sie von außen zu fürchten?
• Was fehlt und Ihnen noch nach innen?
• Was wird Sie von außen begünstigen?

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument der Strategischen Planung und dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung von Kanzleien.
Die vier analysierten Positionen geben Auskunft über interne und externe Faktoren einer Unternehmensstrategie.

Nutzen der SWOT Analyse:

Eine durchdachte Kanzleistrategie ist die Grundlage für effizientes Kanzleimarketing.
Um zu starten, ermitteln Sie zunächst, welche Schwächen und Stärken Ihre Kanzlei derzeit hat und welche externen Bedingungen Sie einbeziehen bzw. nutzen können.
Ihre Kanzlei ist erst ökonomisch sinnreich positioniert, wenn Sie diesen Abgleich geschafft haben.
Durch die SWOT-Analyse können Sie die Stärken und Schwächen Ihrer Kanzlei ermitteln und vergleichen mit den Risiken und Chance, die Ihre Umgebung bietet.
Durch die SWOT-Analyse können Sie ein definiertes Unternehmensziel mit Leben füllen; Ihre Kanzlei hält den Kurs und entscheidet sich für den taktisch klugen Standort.
Geplante Standorte verwerfen Sie u.U. durch die SWOT-Analyse, falls sich herausstellt, dass externe Hindernisse größer sind als interne Ressourcen.

Stolpersteine der SWOT Analyse:

Die folgenden drei Fehler können anfangs Ergebnisse verhindern oder sogar verfälschen:

• Fehler 1:
Die SWOT-Analyse wird durchgeführt, ohne zuvor ein Kanzleiziel definiert zu haben. Lösung: Die Reihenfolge bitte einhalten: erst das Kanzleiziel (Wo wollen wir hin) und dann SWOT (Wie können wir das schaffen? Was ist zu beachten? Welche Faktoren bremsen bzw. begünstigen uns?)

• Fehler 2:
Externe Chancen und internen Stärken werden verwechselt. Lösung: Streng auseinanderhalten! Die externe Chance (noch keine Mitbewerber in der geographischen Umgebung) ist nicht dasselbe wie die interne Stärke (Drei Partner auf diesem Rechtsgebiet vorhanden). Die interne Stärke muss öffentlich gezeigt werden, sonst ist sie keine!

• Fehler 3:
SWOT-Analysen werden mit möglichen Strategien verwechselt. Lösung: SWOT-Analysen beschreiben einen IST – Zustand in der Gegenwart, Strategien hingegen folgen daraus und definieren Aktionen in der Zukunft. Aus der SWOT Analyse heraus werden Akquise-Aktionen entwickelt; sie selbst ist noch keine!

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