Blogs und Blogger: Wie Anwälte durch ständige Aktualisierung ihre Webseite optimieren

Blog:

Der „Blog“ ist ein Tagebuch im Internet. Er hält Ihre Seite mit wenig Aufwand aktuell, frisch und lesenswert: Sie kommentieren neue Urteile, melden lustige Begebenheiten und Rechtsvorschriften, kündigen Seminare an, weisen auf Artikel hin und verlinken zu Kommentaren zu diesen Artikeln.

Wie sieht ein Blog aus?

Ein Blog ist manchmal nur 2 Zeilen lang, wenn er nur ein Foto kommentiert und manchmal 30 Zeilen lang, wenn er Folgen eines BGH Urteils für Ihre Zielmandantschaft auflistet.
Alle Blogbeiträge können Sie direkt oder indirekt zu „Neuen Medien“ verlinken. Haben Sie eine Facebook-Seite?
Auf dieser sollte (falls Ihre Zielmandantschaft in Facebook aktiv ist, natürlich nur!) jeder Ihrer Blogbeiträge erscheinen, damit er „geteilt“ und kommentiert werden kann.
Auf diese Weise schaffen Sie eine Radius-Präsenz in mehreren Medien zeitgleich.
Übrigens: In vielen Kanzleien übernehmen die Assistentinnen das Bloggen; der Anwalt schaut nur noch auf Rechtsfehler.

Blogs und Suchmaschinen

Bloggen verschafft Ihnen spürbare Vorteile bei der Suchmaschinen (SEO) – Optimierung Ihrer Seite: Jeder neue Blog hat eine neue Seite, dadurch neue Permalinks und Keywords – und dadurch neue Themen, unter denen Ihre Seite gefunden wird.
Sogar wenn Sie in lokal umkämpften Prozessfächern (Miet-, Arbeits-, Sozial-, Verkehrs- oder Familienrecht) regelmäßig etwa 2x in der Woche über Monate bloggen, honoriert Google diese ständige Bewegung und platziert Ihre Webseite weiter vorn!
Besonders sinnvoll: Besetzen Sie eine Nische durch Ihren Blog (Fantasietitel: „Motorradrecht für mich und Mike“).

Blog und Technik:

Hinweis: Technisch ist ein Blog, der auf WordPress basiert, auch in HTML oder Typo 3 Seiten integrierbar; das ist allerdings aufwändig.

Blogger

Bloggersind Postboten von heute. Diese oft einflussreichen Internet-Journalisten tragen eine Pressemitteilung von Ihnen in ihren eigenen (fachlich definierten!) Radius, wenn es richtig gut läuft!
Blogger sind die wichtigsten Multiplikatoren im Internet. Es gibt sie in allen Fachrichtungen, auf die sie jeweils spezialisiert sind. versuchen Sie, solche Blogger durch Facebook Freundschaftsanfragen und besonders durch einfach und provokant geschriebene Rechtsartikel und Pressemitteilungen in Fachportalen auf sich aufmerksam zu machen.
Vorsicht! Wie analoge Journalisten auch hassen Blogger alles übertrieben Verkäuferische!

Blogger sind Influencer:

Influencer sind Multiplikatoren im Internet.
Halten Sie unbedingt Ausschau nach – inhaltlich spezialisierten – Bloggern, die über Belange Ihrer Zielmandantschaft schreiben.
Monitoring-Tools wie etwa Social Mention, Tweetreach und Google+ Ripples (Klick auf „Verbreitung ansehen” neben öffentlich geteilten Beiträgen auf Google Plus) zur Verfügung.
Kanzleien können zudem auf Agenturen zurückzugreifen, die sie bei der Identifikation und bei der zielgerichteten Ansprache von Influencern unterstützen.

Bitte weiter lesen:

Kanzleimarketing: Das Kanzleimarketing-Lexikon
Kanzleimarketing News: 14 Neuigkeiten für Ihre Kanzlei
Kanzleistrategie: Ohne Kanzlei-Strategie kein Marketing
Kanzlei-Online-Strategien: Crashkurs und sechs Aufsätze

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.